Ostseetour Ost

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Rundkurs 370 km

zur Ostseeküste östlich der Hansestadt Rostock

von Plau am See über Teterow auf den Darß bis zur Reuterstadt Stavenhagen.

Highlights auf der Motorrad-Tour:

Plau am See: Die schönste Stadt in der Mecklenburgischen Seenplatte besticht durch Ihren Charme, Ihren Flair und immer wieder die Nähe zum Wasser. Burganlage Plau am See mit Burgmuseum und Verlies, Rathaus, Kirche St. Marien, die verwunschenen Kopfsteinpflasterstraßen in der Fachwerk-Altstadt, die Uferpromenade an der Elde von der Hühnerleiter (an der Schleuse) bis zum Leuchtturm Paul, die Seeluster Bucht als schönste Badestelle am See.

Plauer Hubbrücke ist eine 1916 errichtete stählerne Hubbrücke im Zentrum der Stadt Plau am See. Die Brücke wird von Booten bei der Ausfahrt aus dem Plauer See in die Elde unterfahren. Mit einer Hubhöhe von bis zu 1,86 m ist sie die höchste Hubbrücke Mecklenburgs. Genannt wird sie im Volksmund „DAS BLAUE WUNDER VON PLAU“.

Wer nach Teterow kommt, befindet sich im geografischen Mittelpunkt des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Sehenswert ist in der um 1230 angelegten Stadt am gleichnamigen See vor allem die historische Altstadt mit ihren hübschen, denkmalgeschützten Häusern, die größtenteils aufwendig restauriert wurden. Ein Naturparadies ist die Burgwallinsel im Teterower See, auf der sich einst eine bedeutende slawische Wehranlage befand. Außerdem ist Teterow durch die Motorradrennen auf dem legendären Bergring bekannt.

Graal-Müritz: Der Rhododendronpark mit über 2.500 Pflanzen ist einzigartig in Mecklenburg. Auch die 350 m lange Seebrücke ist ein Anziehungspunkt für jeden Besucher. Und die Villen der norddeutschen Bäderachitektur aus der Jahrhundertwende um 1900 und die vielen kleinen schilfgedeckten Büdnerhäuser, sogenannte Fischerkaten, verleihen dem ehemaligen Fischerort einen besonderen Charme.

Das Seebad Dierhagen – ursprünglich „Deerhagen“ oder auch Thierhagen genannt – ist in besonders reizvoller Lage zwischen Ostsee und Saaler Bodden eingebettet.

Das Ostseebad Ahrenshoop ist DER Künstlerort auf Fischland-Darß-Zingst. Die einstige Künstlerkolonie beherbergt 10 Galerien und das Kunstmuseum.

Born: Die Harmonie zwischen der Tradition und der Neuzeit macht das frühere Fischer- und Bauerndorf so beliebt bei Besuchern und lädt zum Bummeln durch die Straßen ein, um die rohrgedeckten Häuser und ihre auffallenden, verschieden verzierten Türen und Giebel zu entdecken. Sogar die Kirche wurde traditionell mit Schilfdach gebaut Der kleine geschützte Hafen ist Ziel für viele Segler, Angler, Sonnen- und Badefreunde.

Prerow schmiegt sich der natürlich gewachsenen Prerower Bucht – laut Welt „dem schönsten Strand Deutschlands“ – auch in seiner Bebauung an. Das Darß-Museum, die Seemannskirche, der Kulturkaten „Kiek In“ und der Leuchtturm Darßer Ort sind Zeichen aus alter Zeit und stehen für heutige Kultur.

Zingst ist ein Ostseebad mit Tradition, denn bereits vor dem Jahr 1881 – dem Gründungsjahr des Badekomitees – wurden hier die ersten Badegäste begrüßt. Das Kurhaus bietet vielseitige und interessante Angebote für Gäste und Einheimische. Ebenfalls sehenswert ist der Goetheplatz, wo Sie das einzige baulich noch als Einheit erkennbare Wohngebiet der Gemeinde vorfinden, die Störtebekerstraße, in der Sie die für Zingst typische Gegensätzlichkeit erkennen, das Seemannsgrab, welches der Erinnerung an die Opfer des Meeres gewidmet ist, und der Zingsthof, der heute ein Rüstzeiten- und Erholungsheim der Pommerschen Evangelischen Kirche ist.

Barth: Ein bedeutendes Bauwerk in Barth ist die im 13. Jahrhundert erbaute backsteingotische Sankt-Marien-Kirche. Der Bau der frühgotischen Hallenkirche begann mit dem rechteckigen Chor. Nach dem Langhaus wurde der Turm zuletzt angefügt. Das Innere wurde mehrfach verändert, das letzte Mal 1856 von Friedrich August Stüler im Stil der Neogotik. Die Kirche verfügt über eine Buchholz-Orgel, auf der auch außerhalb der Gottesdienste Konzerte abgehalten werden (siehe Orgel der Marienkirche).
In der Altstadt sind viele in jüngster Zeit restaurierte historische Bürgerhäuser erhalten. Der auf dem Marktplatz befindliche Marktbrunnen ersetzt ein ursprünglich hier stehendes Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

Das wohl imposanteste Gebäude in Demmin ist die gotische Stadtkirche St. Bartholomaei mit Ihrem 95 Meter hohem Kirchturm. Das Kreuz auf dem Turm ist allein schon 7 Meter hoch. Die Kirche steht in der historischen Altstadt direkt neben dem Rathaus mit dem anliegenden Marktplatz. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die katholische Maria-Rosenkranz-Kirche in der Schillerstraße, ein rekonstruiertes barockes Wohnhaus in der Clara-Zetkin-Straße, das Luisentor als Überbleibsel der alten Stadtmauer im Stil der Backsteingotik und die sogenannte Rote Schule. Auch der Hafen mit seinen alten Speichern und die vielen Wasserwege in und um Demmin sind sehenswert.

Die Ivenacker Eichen sind eine kultur- und naturhistorische Besonderheit, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Sie sind keine Reste ehemaliger Urwälder, sondern Zeugnisse der im Mittelalter verbreiteten Landnutzungsform des(Hüte-Waldes, die sich im Ivenacker Tiergarten über Jahrhunderte bis heute erhalten hat.
Die stärkste Eiche hat heute einen Durchmesser (in Brusthöhe) von 3,49 m und eine Höhe von 35,5 m, was ein Holzvolumen von ca. 180 Kubikmetern ergibt. Das Alter der Eiche kann nicht direkt ermittelt werden. Aus Jahrringmessungen kann aber geschlossen werden, dass ein Alter von ca. 1.000 Jahren als gesichert gelten kann. Die Eiche ist damit die stärkste und älteste lebende Eiche Deutschlands. Sie wird schon seit 100 Jahren auf Fotos dokumentiert. Im Tierpark wurde ab seiner Entstehung um 1710 bis zur Weltwirtschaftskrise 1929 und wird wieder seit 1972 Damwild gehalten. Das Schloss Ivenack ist ein dreiflügeliger Putzbau, der seine heutige Gestalt durch Neubau zu Beginn des 18. Jahrhunderts und Erweiterung von 1810 erhalten hat Der Nordwestflügel enthält Reste eines Fachwerkgebäudes aus dem 16. Jahrhundert, vermutlich Teile des ersten, unter Herzog Johann VII. errichteten Herrenhauses. Nördlich des Schlosses liegt der durch Verbindungstrakte und Eckpavillons halbkreisförmig angelegte Marstall, östlich des Schlosses befindet sich der Schlosspark mit Schlosskirche, Orangerie und Teehaus.

Reuterstadt Stavenhagen: Das Tor zur „Mecklenburgischen Schweiz“ öffnet sich mit der kleinen Stadt Stavenhagen. Ursprünglich zum Schutze der Ritterburg Stove angelegt, bekam die Siedlung 1264 das Stadtrecht. Im Jahre 1727 vernichtete ein Großbrand fast die gesamte Stadt, sie nahm erst im 19. Jahrhundert wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung. Ihre Popularität verdankt sie dem bedeutenden Dichter und Schriftsteller Fritz Reuter. Den offiziellen Ehrennamen „Reuterstadt“ erhielt die Stadt 1949 anlässlich seines 75. Todestages. Sehenswert ist nicht nur der historische Marktplatz mit dem schönen Reuter-Denkmal, auch das alte Schloss mit Park und Schlossmauer und die Kirche zeugen von der Geschichte der Stadt, in der die jährlichen „Reuter-Festspiele“ die Niederdeutsch-Freunde aus dem ganzen Land vereinen.

Waren : Das Müritzeum zeigt das größte Süßwasseraquarium für heimische Fische in Deutschland – dazu gehören die im Hause befindlichen etwa 40 Fischarten – und eine interaktive, multimediale Ausstellung zur Müritzregion und zum Müritz-Nationalpark, wie zur Mecklenburgischen Seenplatte insgesamt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kirche St. Georgen, die Kirche St. Marien, das Neue Rathaus und das Gebiet rund um den Hafen.

Klink: Das Schloss Klink entstand im Neorenaissance-Stil 1898  für Arthur Schnitzler. Die runden Ecktürme und Erkerausbauten erinnern an die Loireschlösser der französischen Renaissance. Das Gebäude gehörte bis 1945 der Familie von Schnitzler. Nach dem Krieg befanden sich darin die Gemeindeverwaltung und Wohnungen. Das Schloss ist in den 1970er Jahren baulich umfangreich erneuert worden und wurde vom FDGB-Feriendienst als Erholungsheim Schloss Klink genutzt. Heute befindet sich darin ein Hotel.

Walow wurde erstmals am 1255 urkundlich erwähnt, als der Schweriner Bischof Rudolf die Kapelle in Grüssow weihte.  Ab 1384 bis 1945 war die Familie von Flotow Besitzer und in den frühen Zeiten Inhaber des höchsten Gerichts in Walow.  Das imposante, neogotische Herrenhaus stammt von 1879. Es wurde um 2006 teilweise saniert, steht seitdem aber leer und verfällt. Sehenswert ist auch die Dorfkirche Walow, ein verputzter Fachwerkbau aus dem Jahr 1845.

Plau am See

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